WERKEN
Werken ist...
...Spiel mit Werkzeug und Material
Werken heisst...
...erfinden, erforschen, Neues gestalten
Werken ist...
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eine schöpferische Tätigkeit
Ein Werk kann und darf entstehen
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eine sinnliche Tätigkeit
Alle Sinne werden angesprochen
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eine motorische Tätigkeit
Kinder trainieren mit ihren Händen Fähigkeiten und Geschicklichkeit
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eine kognitive Tätigkeit
Durch sein Tun erfährt und begreift das Kind physikalische Gesetze und Zusammenhänge
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eine kommunikative Tätigkeit
Das Kind teilt durch sein Tun etwas über sich selber mit.
Anstatt bewerten, stellen wir fest, was wir (die Leiterin) sehen, wir fragen, nehmen Anteil
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eine soziale Tätigkeit
Die Kinder lassen sich durch die Gruppe anregen, regen selber an, teilen Material, lernen sich behaupten und abgrenzen.
Lernen Respekt vor dem Werk des Anderen
Werkmaterial findet sich überall, aus Abfall, Naturmaterialien etc.
Vorschulkindern entspricht prozessorientiertes Werken, im Gegensatz sind sie mit Produkten oft überfordert, werden entmutigt.
Prozessorientiertes Werken ist...
...zweckfrei, spontan, von innen heraus, im Hier und Jetzt, lustvoll fantasievoll und freiwillig
SPRACHFÖRDERUNG
Wir fördern die Sprache durch...
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Spiele
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Verse
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Lieder
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Bilderbücher
- Dialoge unter den Kindern
- Dialoge zwischen Kindern und Leiterinnen
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e.t.c
Wiederholungen sind wichtige Voraussetzungen für die Förderung der Sprache!
BEWEGUNG
Mehrere Sinne sind an der Bewegung beteiligt, müssen koordiniert werden, dadurch wird das Gehirn ganzheitlich vernetzt und angeregt.
Bewegung ist die Grundlage unserer Gefühlssituation, der Sprache und des Denkens.
Das Kind lernt durch Bewegung.
Bewegung ist die Grundlage für viele Fähigkeiten und Fertigkeiten.
Unser Ziel:
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Die Kinder in ihrem Bewegungsdrang nicht behindern, ihnen Bewegung nicht "abnehmen".
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Anregende Umgebung schaffen.
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Vielfältiges Material zum "chnüble" anbieten.
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Körpergefühl durch entsprechende Spiele fördern.
SPIEL
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Spielen ist die Lebensform der Kinder. Jedes gesunde Kind spielt.
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Das echte Spiel ist Zweckfrei, von Innen heraus, im Hier und Jetzt, freiwillig, lustvoll und veränderbar.
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Im freien Spiel ist das Gehirn des Kindes aktiv wie selten sonst!
Entwicklungsformen
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Funktionsspiel
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Konstruktionsspiel
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Symbolspiel
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Rollenspiel
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Regelspiel
Soziale Spielformen
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Zuschauen
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Einzelspiel
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Paralellspiel
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assoziatives Spiel
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kooperatives Spiel
Damit das Kind spielen kann, braucht es Raum, Zeit, veränderbares Material, Gspändli und liebevolle Erwachsene, die das Spiel ernst nehmen.
Die Aufgabe von uns Leiterinnen ist:
Beobachten, verstehen, die Umgebung vorbereiten, passendes Material suchen, Grenzen setzen, vermitteln und unterstützen.